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Neuer BRB-Newsletter
Im neuen BRB-Newsletter berichten wir unter anderem über die Generalversammlung 2026, den Umgang mit Sommerhitze auf Baustellen und den vom BRB organisierten Informationsanlass betreffend des neuen Landesmantelvertrags, der zeigte, dass bei den Betrieben ein grosser Informationsbedarf besteht. Link zum Newsletter
Arbeiten bei 30 Grad und mehr: Für Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter ist das derzeit Alltag
Wer im Sommer auf dem Bau arbeitet, ist hohen Temperaturen, direkter Sonneneinstrahlung und grosser körperlicher Belastung ausgesetzt. Entsprechend wichtig sind Schutzmassnahmen wie genügend Trinkpausen, Schattenplätze, Sonnenschutz und eine angepasste Arbeitsorganisation.
Der Verband BRB - Bauunternehmer Region Basel erinnert seine Mitgliedsunternehmen jedes Jahr an die geltenden Vorgaben der Suva und sensibilisiert sie für die Risiken von Sonne und Hitze. Die Gesundheit der Mitarbeitenden hat oberste Priorität. Die hohen Temperaturen zeigen aber auch: Arbeitgeber und Mitarbeitende benötigen an Hitzetagen genügend Spielraum, um die Arbeiten möglichst in die kühleren Tagesstunden verlegen zu können. Der BRB setzt sich deshalb für praxisnahe und flexible Lösungen ein. Ziel ist es, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und gleichzeitig einen funktionierenden Baustellenbetrieb sicherzustellen. Telebasel hat das Thema in der Newssendung «Punkt6» vom 22. Juni 2026 aufgegriffen und auf einer Baustelle Stimmen eingefangen. Der Beitrag zeigt, wie Bauunternehmen und Mitarbeitende mit den hohen Temperaturen umgehen und welche Herausforderungen der Arbeitsalltag auf dem Bau mit sich bringt.
Einblick in die Welt des Bauens
Wie sieht der Arbeitsalltag auf dem Bau aus? Welche Berufe gibt es? Und was macht ein Maurer eigentlich den ganzen Tag? Diesen Fragen gingen Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Therwil bei einem Besuch der Stamm Bau AG in Arlesheim nach.
Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens besichtigten die Jugendlichen die Maurerei. Dabei lernten sie die Berufe des Bauwerktrenners und des Maurers kennen. Danach wurde es praktisch, als die Schülerinnen und Schüler mit Kalksandsteinen eine Mauer bauten und sie erfuhren, wie eine Elementschalung funktioniert. Zum Schluss durften sie sogar selbst einen Bagger steuern. Anschliessend ging’s auf eine Baustelle am Schorenweg. Dort konnte die Klasse live sehen, wie Bauprojekte umgesetzt werden und welche Arbeiten auf einer Baustelle anfallen.
Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von der Vielfalt der Berufe und den Ausbildungsmöglichkeiten bei der Stamm Bau AG. Vor allem das Mauern und Baggerfahren stiessen auf Begeisterung. Die Jugendlichen gewannen ein realistisches Bild vom Berufsalltag auf dem Bau. Erste Interessierte haben bereits angekündigt, sich für eine Schnupperlehre zu melden.
Das Berufsmarketing des BRB Bauunternehmer Region Basel organisiert regelmässig Betriebsbesuche für Schulklassen. Solche Anlässe helfen, junge Menschen für die Bauberufe zu begeistern. Sie entdecken dabei die verschiedenen Berufe und werden über die vielfältigen Ausbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten im Bauhauptgewerbe informiert.
Archiv
Herzliche Gratulation!
Der BRB gratuliert den 40 Lernenden herzlich zum bestandenen Lehrabschluss. Diesen Sommer haben 26 Maurer EFZ, 13 Strassenbauer EFZ und ein Strassenbaupraktiker EBA ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Ein Maurer erzielte mit einer 5.3 die Bestnote. Sechs weitere Lernende erzielten eine 5.0 und mehr. Der Gesamtdurchschnitt bei den Maurern EFZ war eine 4.75.
Auch bei den Strassenbauern EFZ war die Bestnote eine 5.3. Der Notendurchschnitt aller Absolventen betrug 4.79. Der Strassenbaupraktiker schloss mit einer 4.0 ab.
Der BRB lud alle Absolventen, Lehrbetriebe und Eltern zur gemeinsamen BRB-Feier am 27. Juni in die Brauerei Unser Bier im Gundeldinger Feld ein. Nach einer Ansprache wurden die Rangkandidaten geehrt und die BRB Verbands-Diplome verteilt.
Der BRB ist stolz auf seinen Nachwuchs und wünscht allen Absolventen einen gelungenen Start ins Berufsleben und weiterhin viel Freude bei der Arbeit auf dem Bau.
Arbeiten an Hitzetagen: Die Bauunternehmen der Region Basel sind vorbereitet
Obwohl sich dieser Sommer etwas zögerlich zeigt, gab es bereits einige Tage, an denen das Thermometer über 30 Grad stieg. Heisse Sommertage stellen die gesamte Gesellschaft und mit ihr auch die Baubranche vor grosse Herausforderungen. Die Bauunternehmer der Region Basel sind sich ihrer Verantwortung bewusst.
Wer im Freien arbeitet, ist im Sommer intensiv der Sonne ausgesetzt. Der Schutz vor UV-Strahlung, Hitzschlag und Dehydration ist essenziell. Der BRB unterstützt seine Verbandsmitglieder mit Informationsmaterial und sensibilisiert sie für den Mitarbeiterschutz. Das Bereitstellen von Sonnencreme und Wasser gehört dazu. Auch die Ausrüstung spielt eine grosse Rolle: Schutzhelme mit Stirnblende und Nackenschutz schützen Stirn, Nacken, Ohren und Nase vor der direkten Sonneneinstrahlung. Ein feuchtes Tuch im Nacken erfrischt und kühlt zusätzlich. Regelmässig Wasser trinken hilft zudem, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Jedes Bauunternehmen hat grosses Interesse daran, dass seine Mitarbeitenden am Abend so gesund nach Hause gehen, wie sie am Morgen auf der Baustelle erschienen sind.
Verschiebung der Arbeitszeiten wäre eine gute Lösung
An heissen Tagen steigen die Temperaturen konstant an und erreichen am Nachmittag ihren Höchstwert. Der BRB strebt an solchen Tagen einen früheren Arbeitsbeginn am Morgen und eine kürzere Pause am Mittag an. Wir haben dieses Anliegen bei den zuständigen Regierungs- und Amtsvertretern in der Stadt und den Gemeinden deponiert. Bei Hitze, muss pragmatisch gehandelt werden: Wir forderten deshalb gemeinsam mit dem regionalen Zimmermeisterverband am 10. Juni 2024 in einem Schreiben die Gemeinden in Basel-Stadt und Basel-Landschaft auf, an sehr heissen Tagen die Arbeitszeiten zu lockern, respektive die Ruhezeiten morgens und über den Mittag anzupassen.
Der Schweizerische Baumeisterverband und die Gewerkschaften Unia und Syna gehen noch einen Schritt weiter und evaluieren derzeit mögliche Massnahmen für Tage, an denen die Temperatur über 33°C steigt. Wann diese zur Anwendung kommen, bleibt abzuwarten. Bis dahin benötigt die Baubranche in der Region Basel eine schnell umsetzbare und flexible Lösung.
Medien zu Besuch beim BRB
Am 6. Juni 2024 fand auf der Geschäftsstelle des BRB in Pratteln ein Mediengespräch statt. Unser Präsident Rolf Graf und unser Geschäftsführer Theodor Häner sprachen über die aktuellen Herausforderungen im Bauhauptgewerbe. Dabei ging es um Umsatzrückgänge, welche die Branche erwartet: Gründe dafür sind sinkende Investitionen im Wohnungsneubau, weniger Kantonsaufträge, der Rückgang von Sanierungen in Basel-Stadt wegen des Wohnschutzgesetzes und der damit verbundene Preiskampf ausserhalb der Stadtgrenze. Belastend für die Branche ist auch die steigende Bürokratie bei Baubegehren: Verzögerungen von Bewilligungen erschweren die Koordination von verschiedenen Projekten und die damit verbundene Personalplanung.
Damit das Bauhauptgewerbe weiterhin erfolgreich agieren kann und somit wertvolle Arbeitsplätze in der Region erhalten bleiben, braucht es weniger Regulierungen, Einschränkungen und politische Hürden.






