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Kabeldiebstähle auf Baustellen sind eine Gefahr für die Öffentlichkeit: BRB ruft zur Vorsicht und Mithilfe auf
Zunehmende Kabeldiebstähle beschäftigen derzeit zahlreiche Baustellen in der Region Basel. Die Delikte verursachen nicht nur hohe Sachschäden und Verzögerungen auf den Baustellen, sondern bergen auch erhebliche Sicherheitsrisiken. Werden Kabel aus Installationen oder Baustelleninfrastrukturen entfernt, bleiben teilweise offene Leitungen, ungesicherte Bereiche oder beschädigte Anlagen zurück. Dadurch entstehen Gefahren für Mitarbeitende auf den Baustellen, aber auch für Passantinnen und Passanten, spielende Kinder oder Tiere, die mit solchen Stellen in Kontakt kommen könnten. Betroffen sind Baustellen in der ganzen Region. Für die Unternehmen bedeutet dies neben Reparaturen und Materialverlusten auch zusätzlichen organisatorischen Aufwand, Verzögerungen in den Bauabläufen und höhere Sicherheitsmassnahmen. Vor diesem Hintergrund hat der Verband Bauunternehmer Region Basel die Medien über die Problematik informiert. Ziel ist es, die Bevölkerung für die Folgen solcher Straftaten zu sensibilisieren und das Bewusstsein für die Situation auf den Baustellen zu stärken. Mehrere regionale Medien haben das Thema aufgenommen und darüber berichtet, darunter Telebasel, Radio Basilisk, OnlineReports und Volksstimme.
JA zur neuen Ortsdurchfahrt Birsfelden
Am 14. Juni 2026 stimmt die Baselbieter Bevölkerung über die neue Ortsdurchfahrt Birsfelden ab. Dabei geht es um die umfassende Erneuerung der Haupt- und Rheinfelderstrasse, eine zentrale Verkehrsachse mitten durch Birsfelden. Der heutige Zustand der Strasse, der Tramgleise und der Werkleitungen ist sanierungsbedürftig. Gleichzeitig bietet das Projekt die Chance, den Ortskern sicherer, moderner und lebenswerter zu gestalten. Der Verband Bauunternehmer Region Basel (BRB) unterstützt die Vorlage und empfiehlt ein JA.
Den volständigen Inhalt finden Sie hier im Positionspapier.
BRB-Generalversammlung: Blick auf Branche, Rahmenbedingungen und Zukunft
Rund 120 Verbandsmitglieder und Gäste nahmen am 5. Mai an der Generalversammlung des Verbands Bauunternehmer Region Basel im Haus der Wirtschaft in Pratteln teil. In seiner Ansprache ging Präsident Daniel Allemann auf die Wahrnehmung von Baustellen in der Öffentlichkeit ein und stellte klar: Baustellen sind Ausdruck von Entwicklung. Gleichzeitig thematisierte er zentrale Herausforderungen der Branche, darunter Verkehr und Staus, lange Bewilligungsverfahren sowie die Situation im Wohnungsbau. Verlässliche Rahmenbedingungen sind entscheidend, damit die Branche attraktiv bleibt und Fachkräfte gewonnen werden können.
Regierungsrat und Baudirektor des Kantons Basel-Landschaft Isaac Reber griff in seinem Grusswort das Thema Baustellenimage auf und betonte: Wer etwas verändern will, muss bauen. Baustellen können zwar stören – sie sind aber Voraussetzung für Fortschritt.
2025 feierte der BRB sein 25-jähriges Bestehen. Ein Kurzfilm mit dem ersten Geschäftsführer Paul Hug blickte auf die Anfänge des Verbands nach der Fusion der regionalen Baumeisterverbände zurück. Um ein grosses Zukunftsthema ging es im Fachreferat zur Elektrifizierung städtischer Baustellen. Es gab Einblick in aktuelle Entwicklungen und Erkenntnisse aus Pilotprojekten, unter anderem in Basel.
Archiv
Herzliche Gratulation!
Der BRB gratuliert den 40 Lernenden herzlich zum bestandenen Lehrabschluss. Diesen Sommer haben 26 Maurer EFZ, 13 Strassenbauer EFZ und ein Strassenbaupraktiker EBA ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Ein Maurer erzielte mit einer 5.3 die Bestnote. Sechs weitere Lernende erzielten eine 5.0 und mehr. Der Gesamtdurchschnitt bei den Maurern EFZ war eine 4.75.
Auch bei den Strassenbauern EFZ war die Bestnote eine 5.3. Der Notendurchschnitt aller Absolventen betrug 4.79. Der Strassenbaupraktiker schloss mit einer 4.0 ab.
Der BRB lud alle Absolventen, Lehrbetriebe und Eltern zur gemeinsamen BRB-Feier am 27. Juni in die Brauerei Unser Bier im Gundeldinger Feld ein. Nach einer Ansprache wurden die Rangkandidaten geehrt und die BRB Verbands-Diplome verteilt.
Der BRB ist stolz auf seinen Nachwuchs und wünscht allen Absolventen einen gelungenen Start ins Berufsleben und weiterhin viel Freude bei der Arbeit auf dem Bau.
Arbeiten an Hitzetagen: Die Bauunternehmen der Region Basel sind vorbereitet
Obwohl sich dieser Sommer etwas zögerlich zeigt, gab es bereits einige Tage, an denen das Thermometer über 30 Grad stieg. Heisse Sommertage stellen die gesamte Gesellschaft und mit ihr auch die Baubranche vor grosse Herausforderungen. Die Bauunternehmer der Region Basel sind sich ihrer Verantwortung bewusst.
Wer im Freien arbeitet, ist im Sommer intensiv der Sonne ausgesetzt. Der Schutz vor UV-Strahlung, Hitzschlag und Dehydration ist essenziell. Der BRB unterstützt seine Verbandsmitglieder mit Informationsmaterial und sensibilisiert sie für den Mitarbeiterschutz. Das Bereitstellen von Sonnencreme und Wasser gehört dazu. Auch die Ausrüstung spielt eine grosse Rolle: Schutzhelme mit Stirnblende und Nackenschutz schützen Stirn, Nacken, Ohren und Nase vor der direkten Sonneneinstrahlung. Ein feuchtes Tuch im Nacken erfrischt und kühlt zusätzlich. Regelmässig Wasser trinken hilft zudem, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Jedes Bauunternehmen hat grosses Interesse daran, dass seine Mitarbeitenden am Abend so gesund nach Hause gehen, wie sie am Morgen auf der Baustelle erschienen sind.
Verschiebung der Arbeitszeiten wäre eine gute Lösung
An heissen Tagen steigen die Temperaturen konstant an und erreichen am Nachmittag ihren Höchstwert. Der BRB strebt an solchen Tagen einen früheren Arbeitsbeginn am Morgen und eine kürzere Pause am Mittag an. Wir haben dieses Anliegen bei den zuständigen Regierungs- und Amtsvertretern in der Stadt und den Gemeinden deponiert. Bei Hitze, muss pragmatisch gehandelt werden: Wir forderten deshalb gemeinsam mit dem regionalen Zimmermeisterverband am 10. Juni 2024 in einem Schreiben die Gemeinden in Basel-Stadt und Basel-Landschaft auf, an sehr heissen Tagen die Arbeitszeiten zu lockern, respektive die Ruhezeiten morgens und über den Mittag anzupassen.
Der Schweizerische Baumeisterverband und die Gewerkschaften Unia und Syna gehen noch einen Schritt weiter und evaluieren derzeit mögliche Massnahmen für Tage, an denen die Temperatur über 33°C steigt. Wann diese zur Anwendung kommen, bleibt abzuwarten. Bis dahin benötigt die Baubranche in der Region Basel eine schnell umsetzbare und flexible Lösung.
Medien zu Besuch beim BRB
Am 6. Juni 2024 fand auf der Geschäftsstelle des BRB in Pratteln ein Mediengespräch statt. Unser Präsident Rolf Graf und unser Geschäftsführer Theodor Häner sprachen über die aktuellen Herausforderungen im Bauhauptgewerbe. Dabei ging es um Umsatzrückgänge, welche die Branche erwartet: Gründe dafür sind sinkende Investitionen im Wohnungsneubau, weniger Kantonsaufträge, der Rückgang von Sanierungen in Basel-Stadt wegen des Wohnschutzgesetzes und der damit verbundene Preiskampf ausserhalb der Stadtgrenze. Belastend für die Branche ist auch die steigende Bürokratie bei Baubegehren: Verzögerungen von Bewilligungen erschweren die Koordination von verschiedenen Projekten und die damit verbundene Personalplanung.
Damit das Bauhauptgewerbe weiterhin erfolgreich agieren kann und somit wertvolle Arbeitsplätze in der Region erhalten bleiben, braucht es weniger Regulierungen, Einschränkungen und politische Hürden.





