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Neuer BRB-Newsletter
Am BRB-Sommerfest war der 22-jährige Strassenbauer und erfolgreiche Schwinger Enea Ancona zu Gast. Im Interview sprach er über seinen Berufsalltag, seine Weiterbildung zum Vorarbeiter und darüber, welche Parallelen er zwischen Bau und Leistungssport sieht. Ein Auszug aus dem Gespräch ist im neuen Newsletter zu lesen. Weitere Themen sind die Motion von Grossrat Luca Urgese für einen früheren Arbeitsbeginn auf Baustellen während der Sommermonate und die vom BRB unterstützte Hitze-Petition des Schweizerischen Baumeisterverbands. Zudem werden für ein Pilotprojekt zum «Werkhof der Zukunft» interessierte BRB-Mitglieder gesucht.
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BRB-Sommerfest 2026
Rund 90 Gäste besuchten das diesjährige Sommerfest des BRB auf dem Schlosshof in Pfeffingen. In entspannter Atmosphäre bot der Anlass Gelegenheit für persönliche Gespräche und den Austausch innerhalb der Branche.
Zum Auftakt wandte sich BRB-Geschäftsführer Theodor Häner an die Gäste und griff in seiner Ansprache aktuelle Themen aus Verband und Baubranche auf. Anschliessend begrüsste BRB-Präsident Daniel Allemann die Anwesenden und leitete zum besonderen Gast des Abends über.
Passend zum diesjährigen BRB-Schwerpunktthema «Menschen auf dem Bau» stand mit Enea Ancona ein junger Berufsmann im Mittelpunkt, der seinen Weg auf dem Bau mit einer erfolgreichen Sportkarriere verbindet. Der gelernte Strassenbauer und aktive Schwinger besucht aktuell die Vorarbeiterschule. Im Interview erzählte er von seiner Leidenschaft für den Schwingsport, seinem beruflichen Werdegang und den Parallelen zwischen Sport und Beruf. Dabei ging es um körperlichen Einsatz und Durchhaltevermögen, aber auch um Teamgeist, Ausbildung und seine Ziele für die Zukunft.
Motion fordert früheren Arbeitsbeginn auf Baustellen zum Schutz der Bauarbeitenden
Der Hitzesommer 2026 zeigt einmal mehr: Bauarbeitende sind bei hohen Temperaturen besonders gefordert. Während andere ins Kühle ausweichen können, arbeiten sie oft stundenlang in der prallen Sonne – auf aufgeheizten Baustellen und unter körperlich hoher Belastung.
Deshalb begrüsst der Verband Bauunternehmer Region Basel (BRB) die Motion von Grossrat Luca Urgese (FDP) zur Anpassung der Lärmschutzverordnung Basel-Stadt. Sie sieht vor, dass in den Monaten Juni bis August lärmarme Arbeiten bereits ab 6 Uhr sowie während der heutigen Mittagsruhe möglich sind. So können körperlich besonders anspruchsvolle Arbeiten vermehrt in die kühleren Morgenstunden verlegt und Arbeitszeiten an Hitzetagen flexibler gestaltet werden. Lärmintensive Arbeiten bleiben weiterhin erst ab 7 Uhr beziehungsweise nach 13 Uhr erlaubt.
Für den BRB ist klar: Gesundheitsschutz und Rücksicht auf die Anwohnenden schliessen sich nicht aus. Die Motion zeigt, dass beides möglich ist – mit einer praxistauglichen und ausgewogenen Lösung. Der Kanton trägt als wichtiger Bauherr und Auftraggeber Mitverantwortung für den Gesundheitsschutz der Bauarbeitenden. Wir hoffen deshalb, dass der Grosse Rat dem Vorstoss zustimmt. Damit kann der Regierungsrat die vorgeschlagene Anpassung der Lärmschutzverordnung ausarbeiten und umsetzen.
Medienmitteilung als PDF: hier
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Herzliche Gratulation!
Der BRB gratuliert den 40 Lernenden herzlich zum bestandenen Lehrabschluss. Diesen Sommer haben 26 Maurer EFZ, 13 Strassenbauer EFZ und ein Strassenbaupraktiker EBA ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Ein Maurer erzielte mit einer 5.3 die Bestnote. Sechs weitere Lernende erzielten eine 5.0 und mehr. Der Gesamtdurchschnitt bei den Maurern EFZ war eine 4.75.
Auch bei den Strassenbauern EFZ war die Bestnote eine 5.3. Der Notendurchschnitt aller Absolventen betrug 4.79. Der Strassenbaupraktiker schloss mit einer 4.0 ab.
Der BRB lud alle Absolventen, Lehrbetriebe und Eltern zur gemeinsamen BRB-Feier am 27. Juni in die Brauerei Unser Bier im Gundeldinger Feld ein. Nach einer Ansprache wurden die Rangkandidaten geehrt und die BRB Verbands-Diplome verteilt.
Der BRB ist stolz auf seinen Nachwuchs und wünscht allen Absolventen einen gelungenen Start ins Berufsleben und weiterhin viel Freude bei der Arbeit auf dem Bau.
Arbeiten an Hitzetagen: Die Bauunternehmen der Region Basel sind vorbereitet
Obwohl sich dieser Sommer etwas zögerlich zeigt, gab es bereits einige Tage, an denen das Thermometer über 30 Grad stieg. Heisse Sommertage stellen die gesamte Gesellschaft und mit ihr auch die Baubranche vor grosse Herausforderungen. Die Bauunternehmer der Region Basel sind sich ihrer Verantwortung bewusst.
Wer im Freien arbeitet, ist im Sommer intensiv der Sonne ausgesetzt. Der Schutz vor UV-Strahlung, Hitzschlag und Dehydration ist essenziell. Der BRB unterstützt seine Verbandsmitglieder mit Informationsmaterial und sensibilisiert sie für den Mitarbeiterschutz. Das Bereitstellen von Sonnencreme und Wasser gehört dazu. Auch die Ausrüstung spielt eine grosse Rolle: Schutzhelme mit Stirnblende und Nackenschutz schützen Stirn, Nacken, Ohren und Nase vor der direkten Sonneneinstrahlung. Ein feuchtes Tuch im Nacken erfrischt und kühlt zusätzlich. Regelmässig Wasser trinken hilft zudem, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Jedes Bauunternehmen hat grosses Interesse daran, dass seine Mitarbeitenden am Abend so gesund nach Hause gehen, wie sie am Morgen auf der Baustelle erschienen sind.
Verschiebung der Arbeitszeiten wäre eine gute Lösung
An heissen Tagen steigen die Temperaturen konstant an und erreichen am Nachmittag ihren Höchstwert. Der BRB strebt an solchen Tagen einen früheren Arbeitsbeginn am Morgen und eine kürzere Pause am Mittag an. Wir haben dieses Anliegen bei den zuständigen Regierungs- und Amtsvertretern in der Stadt und den Gemeinden deponiert. Bei Hitze, muss pragmatisch gehandelt werden: Wir forderten deshalb gemeinsam mit dem regionalen Zimmermeisterverband am 10. Juni 2024 in einem Schreiben die Gemeinden in Basel-Stadt und Basel-Landschaft auf, an sehr heissen Tagen die Arbeitszeiten zu lockern, respektive die Ruhezeiten morgens und über den Mittag anzupassen.
Der Schweizerische Baumeisterverband und die Gewerkschaften Unia und Syna gehen noch einen Schritt weiter und evaluieren derzeit mögliche Massnahmen für Tage, an denen die Temperatur über 33°C steigt. Wann diese zur Anwendung kommen, bleibt abzuwarten. Bis dahin benötigt die Baubranche in der Region Basel eine schnell umsetzbare und flexible Lösung.
Medien zu Besuch beim BRB
Am 6. Juni 2024 fand auf der Geschäftsstelle des BRB in Pratteln ein Mediengespräch statt. Unser Präsident Rolf Graf und unser Geschäftsführer Theodor Häner sprachen über die aktuellen Herausforderungen im Bauhauptgewerbe. Dabei ging es um Umsatzrückgänge, welche die Branche erwartet: Gründe dafür sind sinkende Investitionen im Wohnungsneubau, weniger Kantonsaufträge, der Rückgang von Sanierungen in Basel-Stadt wegen des Wohnschutzgesetzes und der damit verbundene Preiskampf ausserhalb der Stadtgrenze. Belastend für die Branche ist auch die steigende Bürokratie bei Baubegehren: Verzögerungen von Bewilligungen erschweren die Koordination von verschiedenen Projekten und die damit verbundene Personalplanung.
Damit das Bauhauptgewerbe weiterhin erfolgreich agieren kann und somit wertvolle Arbeitsplätze in der Region erhalten bleiben, braucht es weniger Regulierungen, Einschränkungen und politische Hürden.





